Die Isar bei Lenggries

Am 13. Juli 2018 war es endlich so weit. Der Wettergott hat uns bereits die Tage zu vor konstantes Sommerwetter beschert und für einen hervorragenden Wasserstand gesorgt. Um 05.00 Uhr ging es los und wir machten uns auf die 2 ½ stündige Anfahrt nach Lenggries. Heil in Lenggries angekommen starteten wir im Gasthaus Fellerhof erst einmal mit unserem traditionellen Weißwurst-Frühstück.

Danach ging es zügig ans Wasser und wir begannen unseren ersten Angeltag an der Vereinsstrecke des Fischereiverein Lenggries e.V.. Glasklares Wasser, sommerliche Temperaturen und schon in der Früh steigende Fische. Fliegenfischer, was willst Du mehr? Wir konnten schon bald die ersten Äschen trocken überlisten und bis zum Abend sollten unzählige Äschen und einige wirklich große Bachforellen und Regenbogenforellen dazu kommen. Auffallend war, dass wir nur trocken gefangen haben, mit der Nymphe ging rein gar nix. Das störte aber nicht, ganz im Gegenteil, Dry Only hat was, zumal wir auch die ganz großen zum Steigen bewegen konnten.

Nach einem kleinen Bierchen im Biergarten haben wir uns dann völlig geplättet im Fellerhof für die Nacht eingerichtet. Eines war beim Plausch am Abend klar, dieser Angeltag wird am folgenden nur schwer zu toppen sein. Nach dem Frühstück ging es auch gleich schon zum Privatstück der Familie Seibold, wir sind bis zum Parkplatz beim Steinbockdenkmal gefahren, ein paar Luftaufnahmen, dann aber gleich runter ans Wasser. Lin hat fulminant vorgelegt, er konnte gleich bei seinen ersten Würfen eine stattliche Bafo mit einer Elkhair-Caddis überlisten. Es folgten unzählige 1-2 sömmrige Regenbogenforellen, diese wurde offensichtlich dieses Jahr gesetzt. Sie verhinderten vermutlich auch, dass wir an die größeren Fische rangekommen sind und trübten ein wenig unser Angelvergnügen. Nichts desto trotz sind über den Tag verteilt dann doch noch stattliche Exemplare von Bachforellen und Äschen hinzugekommen und wir erlebten wie am Tag zuvor wieder eine wunderschöne Fischerei in atemberaubender Natur. Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass es ein wirklich geiler Angeltrip war. Angefangen bei den gemütlichen und sauberen Zimmern im Gasthof Fellerhof, die Gastfreundschaft von Frau Seibold bis hin zu herrlichen Gewässerabschnitten mit einer erstaunlichen Dichte an Äschen und großen Forellen. Klar ist, dass das nicht unser letzter Besuch an der Isar war.

Nähere Auskünfte erteilen gerne Bernd, Lin und Toni

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